AdMed ist die klinische KI-Dokumentation für Krankenhäuser und Arztpraxen, die vollständig auf Ihrer eigenen Hardware läuft. Keine Cloud, keine Internet-Verbindung, keine Weitergabe von Patientendaten. Entwickelt für die Anforderungen von §630f BGB und der DSGVO — nicht nachträglich angepasst, sondern von Grund auf dafür gebaut.
AdMed wurde nicht als „Cloud-KI mit Datenschutz-Add-on" konzipiert, sondern ohne Cloud. Die folgenden Eigenschaften sind keine Konfigurationsoption, sondern Architektur.
Hardware, Modelle, Transkriptionen, Protokolle — alles liegt auf der von Ihnen betriebenen Infrastruktur. Server-Aufstellung in Ihrem Haus oder Ihrem Rechenzentrum, nicht in einer öffentlichen Cloud.
AdMed funktioniert auch ohne Netzanbindung. Für besonders sensitive Umgebungen möglich als vollständig isoliertes System. Modell-Updates nur über kontrollierte, manuelle Wartungsfenster.
Zugriff auf das AdMed-System ist auf explizit freigegebene Geräte beschränkt. MAC-Adress-Whitelisting plus rollenbasiertes Berechtigungssystem für Ärzte, Pflege, Verwaltung.
Lückenlose Protokollierung aller Zugriffe, Änderungen und Systemereignisse. Konform zu den Anforderungen an eine medizinische Dokumentation unter §630f BGB.
Eingebautes Monitoring für ungewöhnliche Zugriffsmuster, Last-Spitzen und Integritätsprobleme. Administrative Alerts in Echtzeit.
Automatisierte Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Aufbewahrungsfristen (§195/197 BGB) mit garantierter physischer Löschung nach Ablauf. Revisionssicher dokumentiert.
Während der Behandlung, der OP oder des Arztgesprächs nimmt ein medizinisches Shure-Mikrofon die Audiospur auf. Optional mit Trennung von Sprecherrollen (Arzt/Patient/Assistenz).
Lokale Whisper-Large-v3-Modelle transkribieren die Audiospur direkt auf der hauseigenen NVIDIA-Hardware (Jetson oder DGX). Medizinische Fachterminologie wird präzise erkannt, deutsche Akzente robust behandelt.
Spezialisierte medizinische Sprachmodelle (Qwen2.5 Medical oder Med42) strukturieren das Transkript in das erforderliche Protokollformat — Anamnese, Diagnose, Therapie, Abrechnungsdaten. Alles lokal.
Die strukturierte Dokumentation wird dem behandelnden Arzt zur Prüfung vorgelegt. Nach Freigabe: revisionssichere Ablage im Audit-Trail, Schnittstelle an vorhandenes KIS/PVS.
„Was nicht dokumentiert ist, gilt als nicht durchgeführt."
— Rechtsgrundsatz zu §630f BGB
In Deutschland werden jährlich über 12.000 Behandlungsfehler-Vorwürfe gegen Ärzte und Kliniken erhoben. Ein wesentlicher Teil dieser Verfahren entscheidet sich an der Qualität der ärztlichen Dokumentation. Unzureichende, nicht zeitnahe oder unvollständige Protokolle kehren im Prozess die Beweislast zulasten des Arztes um.
Gleichzeitig verlangt die DSGVO für Patientendaten eine Verarbeitung, die technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) nach Art. 32 erfüllt. Cloud-Dienste, die Patientendaten in US-amerikanische Rechenzentren transportieren, sind — trotz Standardvertragsklauseln — juristisch weiterhin umstritten (siehe Schrems-II-Thematik).
AdMed löst beide Probleme in einer Architektur: Die Dokumentation wird zeitnah, vollständig und strukturiert erstellt, und die Daten verlassen das Haus nicht.
Wir arbeiten aktuell mit ausgewählten Kliniken und Praxen an der Integration und Validierung. Ein öffentlicher Launch folgt, sobald erste Testimonials die Alltagstauglichkeit in realen klinischen Umgebungen bestätigen.
Wenn Sie Interesse haben, AdMed in Ihrer Einrichtung zu pilotieren oder sich für die nächste Welle vormerken zu lassen, schreiben Sie uns direkt.